Quadrocopter mit Kamera 2017 - Die Welt aus einer neuen Perspektive sehen.

In letzter Zeit machten Quadrocopter immer wieder von sich zu hören. Die Diskussion über Sinn und Zweck wird kontrovers geführt.

Es sind Flugzeuge, die ohne menschliche Besatzung fliegen und über Computer von einem Kontrollzentrum aus ferngesteuerte Einsätze, meist militärischer Art, aber auch zur Wetterbeobachtung fliegen.

Für die private Anwendung werden Quadrocopter mit Kamera verwendet und ohne jede Frage bilden sie einen echten Zugewinn an Spaß und Lebensfreude. Technisches Knowhow des Piloten ist hier ebenso gefragt wie Sinn für Teamarbeit bei gemeinsamen Flugstunden mit Gleichgesinnten oder beim vergnüglichen Betrachten der mit der Drohne erstellten Fotos oder Videos.    Hier gehts zum Ratgeber...
Quadrocopter X5C von Syma – Lohnt sich der Kauf?

Quadrocopter X5C von Syma – Lohnt sich der Kauf?

Reichweite:
80 Meter
Flugzeit:
8-10 Minuten
Ladezeit:
60 Minuten
DJI Mavic Pro – der Star am Himmel – Quadrocopter mit Kamera

DJI Mavic Pro – der Star am Himmel – Quadrocopter mit Kamera

Reichweite:
7000 Meter
Flugzeit:
27 Minuten
Ladezeit:
60 Minuten
DJI Phantom 4 – Ein Eyecatcher mit 72km/h Topgeschwindigkeit

DJI Phantom 4 – Ein Eyecatcher mit 72km/h Topgeschwindigkeit

Reichweite:
5000 Meter
Flugzeit:
28 Minuten
Ladezeit:
65 Minuten
DJI Phantom 3 – drei Modellvarianten im Vergleich

DJI Phantom 3 – drei Modellvarianten im Vergleich

Reichweite:
2000 Meter
Flugzeit:
23 Minuten
Ladezeit:
60 Minuten
Parrot Bebop 2 mit Smartphone- und Tabletsteuerung

Parrot Bebop 2 mit Smartphone- und Tabletsteuerung

Reichweite:
300 Meter
Flugzeit:
25 Minuten
Ladezeit:
40 Minuten
Mini Quadrocopter Nano Quad mit Beleuchtung

Mini Quadrocopter Nano Quad mit Beleuchtung

Reichweite:
50 Meter
Flugzeit:
5 Minuten
Ladezeit:
45 Minuten
Parrot BeBop Drone für Tablet und Smartphone

Parrot BeBop Drone für Tablet und Smartphone

Reichweite:
2000 Meter
Flugzeit:
12 Minuten
Ladezeit:
60-90 Minuten
Rayline R8 mit 0,3 MP Kamera und Live-Übertragung

Rayline R8 mit 0,3 MP Kamera und Live-Übertragung

Reichweite:
100 Meter
Flugzeit:
10 Minuten
Ladezeit:
100 Minuten
DJI Inspire 1 – Premiumcopter mit 4K Videokamera von Sony

DJI Inspire 1 – Premiumcopter mit 4K Videokamera von Sony

Reichweite:
2000 Meter
Flugzeit:
18-20 Minuten
Ladezeit:
120 Minuten
Hubsan X4 H107C mit 0.3 MP Kamera

Hubsan X4 H107C mit 0.3 MP Kamera

Reichweite:
100 Meter
Flugzeit:
8 Minuten
Ladezeit:
30 Minuten
Parrot Airborne Nightdrone mit Wurf-Start-Funktion

Parrot Airborne Nightdrone mit Wurf-Start-Funktion

Reichweite:
20 Meter
Flugzeit:
9 Minuten
Ladezeit:
90 Minuten
Syma X8G Quadrocopter mit HD Kamera 5 MP

Syma X8G Quadrocopter mit HD Kamera 5 MP

Reichweite:
100 Meter
Flugzeit:
7 Minuten
Ladezeit:
200 Minuten
Profi Quadrocopter Yuneec Q500 Typhoon mit 12 MP Kamera

Profi Quadrocopter Yuneec Q500 Typhoon mit 12 MP Kamera

Reichweite:
1000 Meter
Flugzeit:
25 Minuten
Ladezeit:
Minuten
XIRO Xplorer V mit Objektverfolgung

XIRO Xplorer V mit Objektverfolgung

Reichweite:
500 Meter
Flugzeit:
20 Minuten
Ladezeit:
50 Minuten
Hubsan H502S X4 mit GPS und 2 MP Kamera

Hubsan H502S X4 mit GPS und 2 MP Kamera

Reichweite:
100 Meter
Flugzeit:
10 Minuten
Ladezeit:
90 Minuten

Der große Quadrocopter Ratgeber


1. Warum sind Quadrocopter so beliebt?

Diese Flugmodelle sind eine ganz spezielle Entwicklung. An einer Art Plattform sind vier Rotoren auf der gleichen Ebene montiert, die für den Auftrieb sorgen.

Mit einer Fernsteuerung wird der Quadrocopter mit Kamera gelenkt. Über die Steuerung kann das Fluggerät in einen Neigungswinkel gesetzt werden, was für den gewünschten Vorwärtstrieb sorgt. Grundsätzlich gehören diese Fluggeräte zu den Hubschraubern und sind daher in der Lage, senkrecht und ohne Anlauf starten bzw. ohne Auslauf landen zu können. Betrieben werden Drohnen mit elektrischem Strom aus Akkus. Die Flugdauer richtet sich nach Stärke der Akkus und liegt zwischen 7, 12 und bei einigen Modellen bis zu 30 Minuten.

Besonders interessant ist das Fliegen mit einem Quadrocopter, wenn dieser mit einer HD Kamera ausgerüstet ist. Die Quadrocopter sind so ausgelegt, dass sie problemlos im Flugverhalten bleiben und hervorragendes Bild- oder Videomaterial liefern. Die Größe einer Drone im Hobbybereich der Flugmodelle kann zwischen wenigen Zentimetern bis zu einer Spannweite von maximal 60 cm variieren. Es werden Quadrocopter mit und ohne Kameras angeboten, eine spätere Nachrüstung ist in einigen Fällen problemlos möglich.

Die Bilder bzw. Videos können auf der internen Speicherkarte der Kamera gespeichert und später ausgewertet werden, eine Direktübertragung auf die Bodenstation des Piloten ist aber ebenfalls gewährleistet.

 Dabei besteht die Möglichkeit, die Bilder über die Fernbedienung des Copters z. B. auf das Tablet zu übertragen oder sie auf eine Videobrille in Echtzeit anzuzeigen. Dabei werden die Bilder gleichzeitig angezeigt und gespeichert.

Video: Die besten Drohnen-Aufnahmen


2. Worauf achten beim Kauf eines Quadrocopters?



Sehr viele Anfänger stellen sich diese Frage, wenn sie einen Einstieg in das neue Hobby wagen und einen Quadrocopter für Einsteiger oder einen Quadrocopter mit Kamera suchen.

Vor den technischen Besonderheiten ist die Nutzungsfrage wichtig. Möchten Sie den Quadrocopter im Indoorbereich nutzen oder steht der Outdoorspaß an erster Stelle? Für Flugbewegungen in der Wohnung eignen sich u. a. kleine Mini- oder Nano-Quadrocopter. Einfach und präzise können Sie die kleinen Drohnen steuern. Dadurch sind keine Teile der Wohnungseinrichtung und der Drohne gefährdet.

Für die Nutzung im Outdoorbereich ist eine Drohne mit eingebauter Kamera bestens geeignet. Sehr beliebt ist der FPV-Flug. Sie erhalten am Boden als Pilot in Echtzeit die Übertragung aus der Sicht der Drohne. Für diese spektakulären und spannenden Unternehmungen muss das Fluggerät auch mit diesen Funktionen ausgestattet sein. Insbesondere Quadrocopter, die vorwiegend im Outdoorbereich eingesetzt werden, sollten über Stabilisatoren oder die Coming-Home-Funktion verfügen. Diese Funktion ist notwendig, falls die Drohne sich plötzlich außerhalb der Reichweite der Fernbedienung befindet. Für alle Flugerfordernisse im In- und Outdoorbereich muss die Drohne eine eigene Fernbedienung besitzen.

Welche Kaufkriterien sind für Sie wichtig?

Zuerst müssen Sie die Ansprüche eingrenzen, die Sie an einen Quadrocopter richten.
  • Wünschen Sie einen preiswerten Quadrocopter als Einstieg?
  • Möchten Sie Indoor- und Outdoor fliegen?
  • Suchen Sie eine Spielzeug-Drohne?
Können Sie eine Frage positiv beantworten, ist der Bereich Spielzeug und Fun-Quadrocopter das richtige Areal. Hier befinden sich preiswerte Quadrocopter und Mini-Drohnen, die über keine aufwendige Technik verfügen. Sie eignen sich für den Indoorbereich und können bei Windstille auch im Outdoorbereich genutzt werden.

Drohne mit Kamera und sonstiger technischer Ausstattung

  • Suchen Sie eine Drohne mit Kamera?
  • Bevorzugen Sie den Flug im freien bei Windverhältnissen sowie mit perfekten technischen Stabilisierungssystemen (GPS)?
  • Kann der Preis des Quadrocopters auch ein wenig höher sein?
  • Möchten Sie den Quadrocopter auch mittels FPV (Pilotenperspektive), einschl. Live-Bildübertragung vom Quadrocopter / Kamera zum Boden?
  • Sie möchten Videos und Fotos aus der Luft in hervorragender Qualität und Bildstabilisierung erreichen?
In diesem Bereich stehen Ihnen nicht nur Quadrocopter mit Kamera, sondern auch alle unbemannten Drohnen mit fortschrittlicher Technik zur Verfügung, die nicht mehr zu Spielzeug-Drohnen oder Selfie Drohnen zählen. Trotzdem sind zahlreiche Modelle als Drohnen für Einsteiger durch die sehr gute und edle Technik und Flugsteuerung für ein einfaches Fliegen erhältlich. Zudem verfügen edle Drohnen-Modelle im Regelfall additional über GPS und dadurch wird die Stabilität im Outdoorbereich zusätzlich erhöht.

Die Drohne mit Kamera

Sie müssen für diese Modelle mit Ausgaben von ca. 100 Euro rechnen. Das Flugverhalten ähnelt den größeren Modellen. Die Videoaufnahmen und Fotos der klassischen Kamera zeigen eine mittlere Qualitätsstufe und die Flugzeit ist befristet. Trotzdem stellen diese Drohnen mit Kamera einen sehr guten Mix hinsichtlich Anschaffungspreis, Funfaktor, Lernfähigkeit und Funktionsumfang dar.

Quadrocopter im professionellen Bereich

Die Preise für die beliebtesten Quadrocopter im Profibereich liegen zwischen 1.000 und 4.500 Euro. Nach oben gibt es keine Preisgrenze.

Bekanntester Hersteller in diesem Bereich ist der Hersteller DJI und die DJI Phantom. Die Profidrohnen verfügen über Besonderheiten, die in einem preiswerten Quadrocopter nicht durchzuführen sind:
  • Edle Kameras mit 4K und Slow-Motion
  • Ruckelfreie Gimbal-Aufhängung für Kameras
  • Bluetooth, GPS-, Ultraschall, Druck- und additionale Sensoren
  • Funktionen für den Komfort und die Sicherheit, z.B. Bodenwarner, Return-to-Home, etc.
  • Durch das Baukastensystem und höherer Nutzlast eine gesteigerte Modifizierung
  • Besseres Manövrieren und signifikant gesteigerte Geschwindigkeit

Erhältliches Zubehör bei Quadrocoptern

Sie sollten unbedingt Akkus und Propeller zusätzlich kaufen. Ein klassischer Akku ist bereits nach 7 bis 15 Minuten leer und Sie sollten mehrere aufgeladene Akkus bereithalten.

Oftmals sind Propeller nach dem Aufprall defekt oder nicht mehr aufzufinden. Deswegen sind einige Ersatzpropeller sinnvoll. Beim Kauf Ihres Modells müssen Sie darauf achten, ob Ersatzteile und Zubehör angeboten werden. Der überwiegende Teil der Drohnen bietet diese Teile an, manche offerieren nur hochpreisige Kombipakete, deren Inhalt auch aus weniger genutzten Teilen besteht.

Die Kaufkriterien für den Kauf einer Drohne

Wenn Sie einen Quadrocopter kaufen, sollten folgende Faktoren berücksichtigt werden:
  • Anschaffungspreis
  • Stabilisierungssystem (6-Achsen Stabilisierung ist bereits Standard. Mit oder ohne GPS)
  • Auflösung, Foto- und Videoqualität der Kamera
  • Gimbal / Bildstabilisierung
  • Zubehör (Fernbedienung, Kamera, Ladegerät, Akku, evtl. Ersatzteile und deren Verfügbarkeit)
  • Flugzeit (Kapazität des Akku in mAh)
  • Maximale Reichweite des Quadrocopters
  • Eventuelle Optionen für die Erweiterung, z.B. Bereitstellung für die OSD-Datenübertragung und EPV-Ausrüstung
  • Systeme für die Sicherheit - Selbständige Rückkehr bei Abbruch der Verbindung (Return to Home), autonome Landung bei geringem Akku
Mit einem höheren Gewicht ist der Quadrocopter nicht so windanfällig. Für die Nachrüstung ist die Spannweite maßgebend. Dadurch besteht die Möglichkeit, additionale Module zu befestigen. Der Quadrocopter wird mit der Zunahme der Reichweite teurer. Im Durchschnitt erreicht eine Drohne 7 bis 15 Minuten Flugzeit. Für den Betrieb im Outdoorbereich ist ein GPS-Tracker empfehlenswert.

 Jeder Pilot besitzt andere Wünsche und Bedürfnisse. Wenn Sie einen Quadrocopter kaufen, gibt es prinzipiell keinen besten Quadrocopter.

3. Vor dem ersten Flug mit einem Quadrocopter – Das sollten Sie beachten

Unwichtig, welche Größe Ihr Quadrocopter vorweist. Einige Dinge sind vor der Inbetriebnahme zu beachten.

Sie haben den Anschein wie Spielzeuge, doch Sie steuern empfindliche Fluggeräte. Mit Ihrer Investition möchten Sie lange den Funfaktor genießen, und sollten vor dem ersten Flug nachstehende Checkliste berücksichtigen:
  • Wird Ihre Drohne für den In- oder Outdoorflug bevorzugt? Kleine Quadrocopter sind windanfällig im Außenbereich und sollten deswegen nur in Arealen ohne Wind genutzt werden.
  • Für den Start im Outdoorbereich sind besondere Dinge zu berücksichtigen. Punkte wie die Erlaubnis vom Grundbesitzer, Versicherungsschutz oder eine erforderliche Erlaubnis für den Aufstieg und die Bewilligung der Flugsicherung sind hierbei die Themen.
  • Bei Flügen im Außenbereich müssen Sie die Witterungsbedingungen überprüfen. Auch bei herrlichem Sonnenschein können plötzliche Windböen zu einem kurzzeitigen Kontrollverlust Ihrer Drohne führen und schlimmstenfalls abstürzen. Ein windstilles Umfeld und gute Wetterlage ist notwendig.
  • Dem überwiegenden Teil der Drohnen liegt ein Handbuch bei, dass Sie unbedingt lesen sollten. Bei manchen Quadrocoptern, z.B. bei der DJI Phantom 3 ist eine Kalibrierung erforderlich. Weshalb? Das Gerät drehen Sie bei der Kalibrierung um zwei Achsen und der integrierte Kompass wird präzise eingestellt. Dies ist erforderlich, damit der Quadrocopter eine bessere Position während des Fluges erhält und zu einem späteren Zeitpunkt notfalls automatisch am vorherigen Startplatz landet.
  • Beachten Sie, dass sämtliche Akkus komplett aufgeladen sind, einschließlich der Fernbedienung. Ansonsten erhalten Sie nur einen minimalen Flugfun.
  • Checken Sie Ihren Bereich, ob genügend Platzkapazität besteht. Beim Erstflug mit einem größeren Quadrocopter ist eine große Rasenfläche oder ein Feld der richtige Ort. Dadurch erhält die Drohne eine kleine Abfederung für einen eventuellen Crash. Bei einer kleinen Drohne im Innenbereich dürfen keine Objekte, z.B. herunterhängende Deckenstrahler das Flugfeld blockieren.
  • Mit sanften Bewegungen ist die Drohne in der Luft zu führen. Damit bekommen Sie beim Flug ein Feeling für die Flugbewegungen. Ruckelnde Bewegungen während des Fluges sind nur sehr problematisch wieder unter Kontrolle zu bekommen. Wenn Sie tatsächlich den Quadrocpoter beherrschen, können Sie mit Ruhe langsam schwierigere Flugbewegungen durchführen.
  • Ablenkungen während des Fluges sind tabu. Als Pilot des Quadrocopters müssen Sie hundertprozentig bei der Sache sein.
  • Panik vermeiden. In allen Situationen müssen Sie Ruhe bewahren.
  • Zwischendurch ist eine Pause angesagt. Spätestens nach einer Flugzeit von 30 Minuten ist der Akku in den meisten Fällen leer. Zu diesem Zeitpunkt sollten Sie auch Ihre Batterien wieder aufladen. Dann steht durch volle Konzentration dem nächsten Flug nichts im Wege.

Was ist vor dem ersten Flug im Outdoorbereich mit einem Quadrocopter zu beachten?

Für die Steuerung einer Drohne in Deutschland benötigen Sie unter anderem eine Haftpflichtversicherung. Sie dient zur Schadensabsicherung an Dritten und deren Besitz. Die Versicherung deckt nicht immer die vorhandenen Schäden bei der eigenen Drohne ab. Vorab ist die Versicherung zu kontaktieren, ob eine separate Haftpflicht für den Flug mit einer Drohne abgeschlossen werden muss. Falls Flugmodelle in der Versicherung bereits eingeschlossen sind, ist die Police exakt zu überprüfen.

4. Was ist ein Quadrocopter?



Der Quadrocopter zählt zum Bereich des Modellflugs. Es handelt sich um ein unbemanntes, ferngesteuertes Flugmodell.

Das Fluggerät verfügt über einen Sender und Empfänger, der die Befehle des Piloten hundertprozentig umsetzt. Früher zählten Quadrocopter zu Helikoptern mit Fernsteuerung, obwohl sie sich von der Technik differenzieren.

Quadro beschreibt die Propelleranzahl

Quadro bedeutet vier und definiert somit die Anzahl der Propeller. Seine Rotoren zeigen alle nach unten und er ist deswegen kein Hubschrauber. Auch der seitliche Heckrotor wie beim Hubschrauber entfällt. Zur Lenkung des Quadrocopters wird noch eine Fernbedienung benötigt.

Ein Quadrocopter setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen:
  • Ein ebener Rahmen mit geringem Gewicht
  • Ein robustes Gestell für die Landung
  • Vier Elektromotoren einschl. Propeller und eventuellem Schutzkäfig
  • Ein powervoller Akku
  • Das Steuergerät mit Empfangsteil
  • Eine Videokamera

Merkmale eines Quadrocopters

Für den Auftrieb sorgen vier Propeller und die Steuerung. Die Realisation von Geraden, Kurven, Flips und andere Manöver werden durch die starke Steuerung der separaten Propeller erzeugt. Die Steuerungseinheit wandelt die Signale von der Fernbedienung in Steuerbefehle für die Elektromotoren um.

Kamera beim Quadrocopter

Ein Quadrocopter mit Kamera bietet neue Perspektiven. Hierdurch lassen sich hervorragende Aufnahmen aus der Vogelperspektive erzeugen. Es spielt keine Rolle, ob Sie Fotos und Videos aufnehmen oder den Einstieg in den FPV-Bereich genießen möchten. Ein Quadrocopter mit HD Kamera bietet dazu die beste Gelegenheit.

Diverse Größen und Preisklassen

Bereits ab 20 Euro werden Mini-Drohnen im Handel angeboten, die vornehmlich für den Indoor-Bereich genutzt werden können. Große, Outdoor taugliche Modelle kosten dementsprechend mehr.

In der höheren Preisklasse finden Sie Quadrocopter mit hochwertiger Technik. Beim First-Person-View Flug kommt eine hochwertige Kamera mit einem 3D-Gimbal-System für ruckelfreie Aufnahmen zum Einsatz. Der Quadrocopter kann durch Verbindung einer modernen Fernsteuerung und eingebautem Bildschirm oder optional mit einem Smartphone oder Tablet aus der Pilotenperspektive geflogen werden. In Echtzeit wird von der am Quadrocopter installierten Kamera die Flughöhe und Flugzeit angegeben.

Hochwertige Quadrocopter besitzen zum Support der Steuerung ebenfalls ein GPS-System. Schwächelt die Akkuleistung, kehrt der Quadrocopter automatisch zu seinem bekannten Startpunkt zurück. Andere Modelle wiederum fliegen unter der Vorgabe einer Flugstrecke über Google-Maps die Route ab und kehren danach zurück. Eine besondere Spezialität des GPS-Systems, die Ermittlung des Senderstandortes. Sie wird durch den Quadrocopter ermittelt und diskret folgt der Quadrocopter bei einem Spaziergang durch das Gelände in einer gewissen Flugdistanz.

 Spezielle Quadrocopter mit Kamera besitzen oftmals ein großes Landegestell unter dem Gehäuse, um die montierte Kamera zu schützen. Bei der Materialwahl des Gehäuses wird das Gewicht möglichst gering gehalten.

5. Wie funktioniert ein Quadrocopter?

Der Quadrocopter kann ähnlich wie bei einem Helikopter vertikal nach oben oder unten sowie in alle seitliche Richtungen fliegen.

Für diese Flüge befinden sich vier nach unten waagerecht ausgerichtete Propeller. Diese sind an besonderen Auslegern befestigt, unter denen sich ein Elektromotor befindet. Die hohe Drehzahl und ein geringer Verschleiß sind die Vorteile bei diesen bürstenlosen Elektromotoren. Angesteuert wird die Empfängereinheit durch eine anspruchsvolle Steuerung.

Die Luftschrauben differenzieren zwischen einer x- oder +-Formation. Als x-Form wird die Anordnung beschrieben, wenn zwei Rotoren sich vorne und hinten befinden. Sitzt auf jeder Seite nur ein Rotor, trägt es die Bezeichnung +-Form. Um einen perfekten Auftrieb zu erzielen, rotieren paarweise die Propeller immer in der umgedrehten Richtung. Die Drohne erhält beim Schweben eine Stabilisierung. Sie haben auch die Möglichkeit, sämtliche Rotoren einzeln anzusteuern. Jede gewünschte Richtung können Sie anfliegen, indem Sie die Geschwindigkeit der Umdrehung abändern. Die Fernsteuerung oder der Sender sorgen für die Steuerung des Quadrocopters.

Woher kommt die Energie?

Der Flug eines Quadrocopters erfolgt durch hochwertige Akkus. Die erforderliche Energie der Drohnen wird durch Akkus gespeist und diese sorgen für schnelle Manöver, Loopings oder Schwebeflüge. Die Leistungsfähigkeit der Akkus wird in mAh (Milli-Ampère-Stunden) gemessen. Nicht immer ist mehr tatsächlich besser. Für eine lange Funktion der Drohne, sollten keine zu starken Akkus integriert werden, ansonsten wird die Elektronik in Mitleidenschaft gezogen.

Bei preiswerten Einsteigermodellen liegt zumindest immer ein Akku bei. Die Flugzeit beträgt zwischen 7 bis 12 Minuten. Anschließend muss der Akku wieder auf die Ladestation, die mehr oder weniger über eine Stunde dauert. Nur wenige Euro kostet ein einzelnes Akku. Sie sollten für einen längeren Flugspaß mehrere Akkus kaufen und im geladenem Zustand mitnehmen.

Für den Aufstieg und das Manövrieren sorgen Rotoren

Bei vollem Akku kann die Drohne abheben und durch die Luft gleiten. Für diese Funktion sind Drehratensensoren (Gyros) integriert, die den Raum für die Bewegung der Drohne messen. Im Gegensatz zu einem Helikopter können die Rotoren nicht geschwenkt werden. Die Richtung wird durch den Wechsel der Drehzahl verändert. Beabsichtigen Sie, mit einem Quadrocopter nach vorne zu fliegen, bewegen sich die Rotoren vorne ein wenig langsamer als die hinteren. Dadurch kippt die Drohne nach vorne.

Die Fernsteuerung

Für die unterschiedliche Nutzung der Richtungen ist ein Funkkontakt mit der am Boden befindlichen Fernsteuerung und deren Funkkanäle notwendig. Der sogenannte Flightcontrol leitet die Befehle an die Rotoren. Hierbei wird das 2,4 GHz-Band als Funkfrequenz genutzt. Allerdings ist die Reichweite begrenzt.

6. Moderne Drohnen mit GPS, Höhenmesser und Co.



Im Zuge technischer Weiterentwicklungen im Modellflugzeugbau werden inzwischen auch bei einer Drohne, die als Copter konstruiert ist, Höhenmesser, Kompass und selbst GPS eingebaut.

Mit Hilfe des GPS können Punkte angesteuert, Wenden veranlasst und über Google Maps kann dann die Steuerung und die Wegbestimmung an das Naviboard des Quadrocopters übertragen werden. Der programmierte Flugweg des Copters wird automatisch genommen und an voreingestellten Punkten werden Bilder an die Bodenstation übertragen.

Um sicher zu sein, dass der Quadrocopter mit Kamera bei diesen Flügen nicht verloren geht, wird ein Coming-Home-Programm, das ebenfalls GPS-gestützt ist, installiert. Damit ist für den Fall eines Empfangsverlustes vorgesorgt und der zuvor eingestellte Homepoint wird automatisch angeflogen.

7. Welche Arten von Drohnen gibt es?

Für viel Spaß sorgen Mini Quadrocopter in den eigenen Räumen. Das Volumen der minimalen Fluggeräte ist oftmals nicht viel größer als die Form eines Handtellers und die Preise schwanken zwischen 20 bis höchstens 50 Euro.

Wegen ihres minimalen Gewichtes handelt es sich nur um Modelle für den Innenbereich. Diese kleinen Quadrocopter sind im Outdoor-Bereich nicht zu manövrieren.

Kleine Quadrocopter für den Indoor-Bereich

Trotz ihrer Kompaktheit können die minimalen Modelle alle berühmten Kunststücke während des Fluges vollziehen. Allerdings müssen Sie bei dieser Preiskategorie auf einen Flug mittels FPV mit Kamera oder einer Fernsteuerung mit Monitor verzichten. Ein Vorteil, die leichten Quadrocopter verfügen über eine sehr robuste Konstruktion. Ein Crash wird Ihnen im Regelfall verziehen. Experten bezeichnen diese Modelle auch als Nano-Quadrocopter.

Nano Quadrocopter Cheerson CX10 Syma X12
Modell Revell Control 23971 Cheerson CX10 Syma X12
Reichweite 50 Meter 80 Meter 80 Meter
Flugzeit 5 Minuten 8 Minuten 5 Minuten
Ladezeit 45 Minuten 30 Minuten 40 Minuten
Maße 4.5 x 4.5 x 1 cm 4.2 x 4.2 x 2.2 cm 4.5 x 4.5 x 2.65 cm
Gewicht 9 g 12 g 13 g

Vor- und Nachteile der Indoor-Quadrocopter

 Hoher Flugfun
 Einfach zu fliegen
 Robust
 Hochinteressante Flugmanöver
 Nicht geeignet für den Außenbereich
 Namenlose Modelle halten nicht lange
 Wird nur als Spielzeug betrachtet
 FPV nicht vorhanden
 Geringe Ausstattung

Einsteiger-Modelle für den Outdoor-Bereich

Etwa 100 Euro müssen Sie investieren, um Einsteiger-Modelle zu bekommen, die oftmals mit einer Kamera ausgestattet sind. Diese sind auch im Außenbereich einsetzbar und Sie sammeln erste Erfahrungen beim Flug. Der Funktions- und Leistungsumfang ist selbstverständlich keinesfalls mit Modellen aus dem Profibereich vergleichbar. Eine gute Alternative bieten diese Quadrocopter Anfängern als Umstiegsmöglichkeit von den minimalen Modellen aus dem Indoor-Bereich.

Syma X5C - Quadrocopter kaufen UDI U818A - Quadrocopter kaufen Hubsan X4 H107C
Modell Syma X5C UDI U818A Hubsan X4 H107C
Kamera Ja Ja Ja
Reichweite 80 Meter 40 Meter 100 Meter
Flugzeit 10 Minuten 9 Minuten 8 Minuten
Ladezeit 60 Minuten 120 Minuten 30 Minuten
Maße 31 x 31 x 8 cm 33 x 33 x 6 cm 6.9 x 6.9 x 2.5 cm
Gewicht 92 g 100 g 50 g

Vor- und Nachteile der Einstiegsklasse für den Außenbereich

 Preiswert
 Einfach zu fliegen
 Kamera nicht immer vorhanden
 Befristete Flugzeit
 FPV fehlt
 Minimale Sonderfunktionen

FPV-Quadrocopter für den Außenbereich

Quadrocopter mit Kamera offerieren einen faszinierenden Einsatzbereich. Profimodelle befinden sich in der Preislage zwischen 300 bis etwa 5.000 Euro. Nach oben sind die Grenzen offen. Neben einer exakten Steuerung mittels Fernbedienung, kann der überwiegende Teil der Modelle aus der Sicht eines Piloten (FPV) geflogen werden.

Diese Quadrocopter besitzen auch eine Videokamera mit der in Echtzeit Videos und Panoramaaufnahmen erstellt werden können. Sie können bei Bedarf Ihr Video auf der Speicherkarte im Quadrocopter abspeichern. Eine besondere Gimbal-Halterung sorgt für ruckelfreie Aufnahmen bei edlen Drohnen.

Auch der Support mittels GPS ist vorhanden. Zusätzlich besitzen mehrere Modelle eine spezielle Fernbedienung mit einem eingebauten Display für den FPV-Flug. Einen besonderen Reiz bietet die FPV-Brille, mit der Sie durch Bewegungen des Kopfes Ihren Quadrocopter steuern. Ein weiterer Höhepunkt ist die Return-to-Home-Funktion. Der Quadrocopter fliegt automatisch hinterher oder über Google-Maps die Einstellung für eine vorab bestimmte Flugroute. Hochwertige Quadrocopter bieten sogar Kamerasysteme in 4K-Qualität.

Quadrocopter Test Yuneec Q500 Walkera Voyager 3
Modell DJI Inspire 1 Yuneec Q500 Walkera Voyager 3
Kamera Ja Ja Ja
Reichweite 2000 Meter 1000 Meter 2000 Meter
Flugzeit 20 Minuten 25 Minuten 25 Minuten
Ladezeit 120 Minuten 120 Minuten 40 Minuten
Maße 44 x 45 x 30 cm 42 x 42 x 24 cm 47 x 46 x 30 cm
Gewicht 2900 g 1700 g 3750 g

Video: Der große Drohnen-Vergleich

8. Top Hersteller von Quadrocoptern



Nachstehend erhalten Sie Informationen zu den führenden Herstellern von Quadrocoptern und deren Fluggeräte. Im oberen Bild sehen Sie die aktuell beliebte Mavic Pro von DJI, diese Drohne erzielt eine Reichweite von bis zu 7 Kilometer.

DJI

Der chinesische Hersteller DJI sorgt mit seinen innovativen Quadrocoptern immer wieder für Aufsehen.

Edle Drohnen werden nicht nur als RTF-Version angeboten, sondern auch Kamerasysteme für Profis sind die Spezialität des Drohnenherstellers. Der Profibereich wird durch die Inspire-Serie abgedeckt. Die Modelle befinden sich im oberen Preissegment. Hobbypiloten finden ihre Quadrocopter in der Phantom-Reihe. Sie werden für ca. 1.000 Euro angeboten. Diese Serienmodelle besitzen diverse Ausstattungen.

Parrot

Der französische Technologie-Konzern entwirft und produziert nicht nur edle Drohnen.

Parrot verfügt über bekannte Modellreihen, z.B. AR.Drone, Bebop Drone, MiniDrone Jumping Sumo oder MiniDrone Rolling Spider. Alle Reihen sind in diversen Ausstattungen zu erhalten. Die Preise für die Modelle befinden sich zwischen 50 bis fast 500 Euro. Als Höhepunkte bieten einige dieser Fluggeräte eine eingebaute HD-Kamera mit digitaler Stabilisierung des Bildes und die Möglichkeit einer Action-Cam.

Hubsan

Der Hersteller fokussiert sich auf die Herstellung und Distribution von RC-Flugmodellen.

Das Spektrum der Produkte reicht von Nano Quadrocopter bis zu voluminösen Outdoor-Modellen. Die Drohnen werden zwischen 20 bis ca. 200 Euro angeboten. Sehr beliebt ist die X4-Serie mit einem Quadrocopter einschließlich Kamera für den Außenbereich. Besonders Anfänger favorisieren die Modelle wegen ihrer stabilen Bauweise.

9. Rechtliche Aspekte beim Quadrocopter

Bei der Nutzung von Drohnen sind die rechtlichen Rahmenbedingungen sehr ausgedehnt.

Einfach einen preiswerten Quadrocopter kaufen und starten ist nicht erlaubt und kann mit einer Strafverfolgung enden, wenn Sie sich in rechtlichen Grau- und Verbotszonen befinden.

Wie hoch und weit dürfen Sie fliegen?

In Deutschland dürfen Hobbypiloten nur mit Sichtkontakt steuern. Hier werden bereits maximal natürliche Grenzen mit 200 oder 300 Meter Entfernung erreicht. Nicht erlaubt sind optische Hilfsmittel wie Nachtsichtgeräte oder Ferngläser. Eine Höhe von 100 Meter sollten Hobbypiloten nicht überschreiten.

Wo ist der Drohnenflug ohne Probleme möglich?

Freizeitpiloten können problemlos auf ihrem eigenen Grundstück oder auf ausgewiesenen Modellflugplätzen Ihrem Hobby nachgehen. Voraussetzung ist natürlich, Ihre Wohnung befindet sich nicht in Flughafennähe. Sie können mit dem Quadrocopter und Kamera z.B. den Dachzustand Ihrer Immobilie überprüfen. Der Flugspaß ist an anderen Stellen nicht so einfach. Von fremden Grundstücken darf nur mit dem Einverständnis des Eigentümers gestartet und gelandet werden.

Wo ist der Quadrocopterflug verboten?

Die Auflistung der Verbotszonen ist lang. Ein Flugverbot gilt generell im Umkreis von 1,5 Kilometer um deutsche Flughäfen.

Atomkraftwerke, Regierungsviertel, Industrieanlagen, Wohngebiete, Menschenansammlungen, Unfallstellen, Katastrophengebiete und militärische Anlagen sind ebenfalls Flugverbotszonen. Die einzelnen Bundesländer besitzen uneinheitliche Bestimmungen. Eine generelle Flugverbotszone für Drohnen besitzt Hamburg, Hobbypiloten müssen in Berlin fast cityweit eine Genehmigung für den Aufstieg beantragen. Ebenfalls sind große Teile des Stadtgebiets von Düsseldorf, Köln, Dortmund, Hannover, Leipzig, Frankfurt und Dresden Flugverbotszonen. Besonders strenge allgemeine Bestimmungen herrschen in den Bundesländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie in den Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg.

Welche Fotografien und Filmaufnahmen sind mit einem Quadrocopter erlaubt?

Die von der Straße einfach einsehbare öffentliche Gebäudeseite darf veröffentlicht werden. Das gleiche trifft für Parks und Seen zu, bei denen kein Verbot herrscht. Nicht erlaubt ist ein Filmen und die Veröffentlichung von Gebäuderückseiten sowie Innenhöfen, die ebenfalls nicht von außen einsehbar sind, z.B. der Tierpark. Die Veröffentlichung von eindeutig identifizierbaren Personen auf Fotos, die nicht der Freigabe der Aufnahmen zustimmen, ist ebenfalls unzulässig.

Wer darf eine Drohne fliegen?

Ein gesetzliches Mindestalter ist nicht vorgeschrieben, jedoch wird dieser Bereich üblicherweise im Regelwerk der notwendigen Versicherungen bzw. Assekuranzen festgelegt. Der Gesetzgeber plant, bei Drohnen über 2 kg ein Mindestalter von 16 Jahren festzulegen.

Genehmigungen und gesetzliche Bestimmungen für Flüge

Nutzen Sie Ihre Drohne privat und als Hobby, sind im Regelfall keine Genehmigungen bis einem Aufstiegsgewicht von 5 Kilogramm erforderlich.

Für gewerbliche Flüge ist immer eine Aufstiegsgenehmigung erforderlich, die das Luftfahrtbundesamt des jeweiligen Bundeslandes erteilt. Je nach Bundesland und je nach Flugeinsatz ist ein einzelner Antrag zu stellen und bis zu einem Abfluggewicht von 25 kg in der Theorie gültig. Einfache gewerbliche Aufstiegsgenehmigungen bis zu einem Abfluggewicht von 5 kg können Sie pauschal beantragen. Diese gilt 2 Jahre und eine Haftpflichtversicherung ist Voraussetzung. Als Anhaltspunkt kostet bei den Bezirksregierungen in NRW (Düsseldorf und Münster) eine Aufstiegsgenehmigung 250 Euro für 24 Monate. Ein gewerblicher Flug startet bereits bei einem Event, welches mit Video oder Luftaufnahmen eine Dokumentation erstellt. Fotos für gewerbliche Zwecke zählen ebenfalls dazu.

Weitere Einschränkungen und Regelungen bei vereinfachten gewerblichen Aufstiegsgenehmigungen

  • Bis 5 kg Gesamtmasse
  • 100 m maximale Flughöhe über Grund
  • Betriebsverbot über obige bereits erwähnte Orte
  • Vorabinformation der Polizei bei Flügen innerhalb geschlossener Ortschaften
  • Einhaltung der Bestimmungen innerhalb von Naturschutzgebieten
  • In der Genehmigung wird der Pilot im Regelfall namentlich genannt und festgelegt

Demnächst strengeres Regelwerk für Quadrocopterpiloten

2017 sollen strengere Vorschriften für Piloten durch den Bundesrat beschlossen werden. Hier soll die Sicherheit verbessert und die Privatsphäre einen höheren Schutz erhalten. Für die Ermittlung im Schadensfall müssen Fluggeräte über 250 Gramm in Zukunft mit einer Plakette mit Namen und Anschrift versehen werden. Für die Steuerung einer mehr als 2 kg schweren Drohne ist ein Kenntnisnachweis über eine Prüfung Pflicht. Bestandene Piloten erhalten einen "Drohnenführerschein". Ein Quadrocopter mit einem Gewicht von mehr als 250 Gramm und einer Kamera darf nicht über bewohnte Grundstücke fliegen.

Wann zählt die Drohne zu einem unbemannten Luftfahrtsystem?

Der Gesetzgeber differenziert zwischen Fluggeräten mit Steuerung zwischen Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen. Für Hobbypiloten ist die Bedeutung wegen unterschiedlicher Vorschriften wichtig. Die Abgrenzung erfolgt lt. Bundesministerium für Verkehr durch die Nutzung. Bei der gewerblichen Nutzung handelt es sich um ein unbemanntes Luftfahrtsystem.

Wann ist die Drohne ein Flugmodell?

Ein Flugmodell ist nicht erlaubnispflichtig im Gegensatz zu unbemannten Fluggeräten. Für die Einstufung sind zwei Voraussetzungen zu erfüllen: Ein Elektroantrieb und das Gewicht darf 5 kg nicht überschreiten. Ein Verbrennungsmotor ist nicht erlaubt. Hobbypiloten lieben Modelle mit diesen Charakteristiken und sie erzielen den größten Anteil der verkauften Quadrocopter. Ihr Betrieb ist nicht erlaubnispflichtig. Trotzdem ist die Nutzung nicht überall erlaubt.

10. Ist eine Quadrocopter Versicherung notwendig?



Der Gesetzgeber schreibt eine Versicherung vor. Hierbei müssen Sie additional noch einiges beachten. Sie fragen sich, welche Versicherung die richtige für Sie ist?

Eine Ausnahme bildet der Flug im Indoorbereich. Die Versicherungspflicht entfällt, wenn der Quadrocopter nur in geschlossenen Räumen der privaten Wohnung genutzt wird. Verursachungen von Schäden durch Flugapparate übernimmt oftmals keine übliche Haftpflichtversicherung. Jeder Pilot ist verpflichtet, sich über etwaige Sonderregelungen der jeweiligen Gemeinde zu informieren.

Ein Überblick über die Arten von Versicherungen

Jede Versicherung differenziert zwischen Privat und Gewerbe. Im privaten Bereich wird der Einsatz von Quadrocoptern nur zum Freizeitvergnügen oder Sport genutzt. Gewerbe bedeutet, es werden Foto- und Videoaufnahmen produziert, die im Nachhinein veröffentlicht oder verkauft werden.

Die Haftpflichtversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben, ähnelt der Kfz-Versicherung und ist in den meisten Fällen deutlich preiswerter. Als Upgrade dient auch eine Vollkasko-Versicherung, welche den Gesamtwert des Quadrocopters je nach Tarifeinheit erstattet, falls die Drohne verloren geht.

Die unterschiedlichen Versicherungen

Privat wird die private Haftpflichtversicherung und die private Vollkaskoversicherung angeboten. Im gewerblichen Bereich steht die gewerbliche Haftpflichtversicherung sowie die gewerbliche Vollkaskoversicherung bereit. Der Versicherungsschutz greift im Regelfall in allen europäischen Ländern, wobei Indoor- und Outdoorflüge versichert sind.

Weshalb wird eine Versicherung für den Quadrocopter benötigt?

Die Versicherung ist außerhalb des Gesetzgebers vorteilhaft, weil hierbei auch Schäden abgedeckt werden, die deutlich über das Normalmaß hinausgehen. Der eigene Schaden kann eventuell auch durch die eigene Police abgedeckt werden. Hierfür sind die Versicherungsbedingungen genau zu überprüfen. Als Mitglied eines Quadrocopter Clubs kann diese Versicherung auch notwendig werden, weil diese Versicherung nur Wettkämpfe auf den Flugplätzen abdeckt. Für weitere Flugbereiche ist eine additionale Police erforderlich.

Wie hoch sind die Kosten einer Quadrocopter Haftpflichtversicherung?

Sie sind nicht sehr teuer, trotzdem lohnt sich ein Vergleich. Unterschiedliche Versicherungen finden Sie in einem Preisbereich zwischen etwa 100 bis 200 Euro pro Jahr. Die Versicherungen sind unterschiedlich und bei Flügen im Outdoorbereich sollten Sie eine umfangreiche Versicherung selektieren. Die Deckung sollte wenigstens 1 Million Euro aufweisen. Damit sind fast alle vorkommenden Schäden abgedeckt.

Ausgedehnte Anforderungen für gewerbliche Anwender

Hier gibt es weitere zusätzliche Auflagen. Eine erforderliche Aufstiegsgenehmigung wird im Regelfall von der zuständigen Behörde vor Ort ausgestellt. Es gibt zudem noch eine vereinfachte gewerbliche Aufstiegsgenehmigung. Im Gegensatz zur normalen gewerblichen Aufstiegsgenehmigung ist diese nur bis 5 kg und nicht bis 25 Kilogramm erhältlich und behält 2 Jahre seine Gültigkeit. Die Erfordernisse sind hier signifikant geringer. Trotzdem ist in allen Fällen zwingend eine Versicherung notwendig.

Schätzungen von durchschnittlichen Schäden durch Drohnen

Schwer abschätzbar sind die durchschnittlichen Schäden durch einen Quadrocopter. Von simplen Sachschäden bis zu Verletzungen von Menschen ist alles möglich. Meistens decken Versicherungen eine Schadenshöhe von einer Million Euro ab. Beim Abschluss einer Quadrocopter Haftpflichtversicherung müssen Sie darauf achten, welche Schäden und Leistungen in Ihrer Police abgedeckt werden. Insbesondere ob nur Sach- oder auch Personenschäden in der Versicherung eingeschlossen sind. Jegliche Arten von Unfällen können ungewollt auch schnell passieren.

Wie ist nach einem Unfall mit dem Quadrocopter vorzugehen?

Sie müssen erstmals überprüfen, ob keine Personen zu Schaden gekommen sind. Falls ja, müssen Sie sich um diese Personen kümmern und danach sollten Sie einen Überblick über den entstandenen Schaden bekommen. Bei nicht eindeutiger Lage ziehen Sie die Polizei hinzu. Die Gesetzeshüter werden eine Dokumentation über den Unfallhergang anfertigen und Schadensbilder aufnehmen. Dadurch werden falls notwendig, die Geschädigten ausfindig gemacht. Diese Daten und die eigenen werden für die Assekuranz ausgetauscht. Anschließend sollten Sie den Schaden Ihrer eigenen Quadrocopter Versicherung melden. Geschädigte können danach bei Ihrer Versicherung die Schäden geltend machen.

Schlussbemerkung

 Die Thematik Quadrocopter Versicherung ändert sich durch die gesetzliche Lage aktuell immer in kürzeren Abständen. Deswegen wird keine Garantie für die 100%ige Korrektheit übernommen.

11. Zubehör für den Quadrocopter



Heutzutage wird in den unterschiedlichen Kategorien des Drohnen Zubehörs eine große Auswahl angeboten. Bei einem Defekt kann der Schaden oftmals einfach instandgesetzt werden. Deswegen brauchen Sie nicht immer eine neue Drohne zu kaufen.

Unterschiedliche Möglichkeiten des Transports

Sie bekommen nicht immer die Gelegenheit, Ihren Quadrocopter unverzüglich vor Ihrem Haus zu starten. Sind Sie Mitglied eines Modellbau-Flugvereins, müssen Sie den sicheren Transport zu diesem Gelände gewährleisten. Deswegen offerieren zahlreiche Quadrocopter-Hersteller sowie externe Anbieter präzise Transportkoffer und Rücksäcke.

Diese Transportkoffer besitzen ein dementsprechendes Volumen, damit Sie Ihren Quadrocopter nicht zerlegen müssen. Besondere Schaumstoffeinlagen erzeugen den hochwertigen Schutz. Die Koffer bieten zudem die Möglichkeit, die Fernbedienung, Ersatzakkus sowie additionales Zubehör zu platzieren.

Großen Nutzen offenbaren kleinere Universalkoffer. Das Innenleben können Sie individuell ändern und schaffen somit mehr Platz. Beim Kauf müssen Sie berücksichtigen, ob der Koffer oder Tasche eine Kompatibilität zu Ihrer Drohne darstellt. Wenn Ihre Drohne passt, ersparen individuell geschnittene Einlagen zahlreichen Ärger.

Die Bauweise von Drohnen-Rücksäcken ist ein wenig kompakt. Sie besitzen für den Quadrocopter ein Fach mit Polsterung. Zahlreiche seitliche Taschen sorgen für das Verstauen von Fernbedienung und weiterem Zubehör. Beide Möglichkeiten eignen sich für eine zuverlässige Beförderung.

Gestelle für die Landung und Propeller

Das Landegestell und die Rotorenblätter zählen zu den Verschleißteilen. Ein Landegestell ist ein wichtiger Bestandteil und Sie ermöglichen Ihrem Quadrocopter, sicher zu landen. Eine harte Landung könnte das Landegestell beschädigen. Es gibt unterschiedliche Gründe für ein Ladegestell. Der Landekomfort steht im Mittelpunkt sowie am Quadrocopter der Schutz und die Sicherheit der integrierten Elemente. Propeller werden demoliert, wenn sie unbeabsichtigt mit Hindernissen in Berührung kommen. Deswegen sollten Sie sofort zu Beginn dieses Zubehör als festen Bestandteil wählen.

Einen zusätzlichen Schutz erhalten Rotorblätter durch einen Rotorschutz über die Ausleger. Dieser robuste und sehr zuverlässige Propellerschutz schützt Ihre Propeller vor Kollisionsschäden. Das Set beinhaltet die entsprechende Anzahl für die Propeller.

Akkus als Ersatz für längeren Flugspaß

Sehr eingeschränkt ist die Flugzeit beim Quadrocopter. Gute Quadrocopter erreichen etwa 30 Minuten Flugzeit. Um Ihren Flugfun auszuweiten, sollten Sie mindestens einen zusätzlichen Ersatzakku kaufen. Wichtiger als der Kauf ist jedoch die Aufbewahrung. Beim Kauf des Akku wählen Sie die passende Tasche und für einen kleinen Betrag bekommen Sie eine feuerfeste Lagerung.

Verwenden Sie nur Akkus, die für Ihre Drohne bestimmt sind. Mehrere Fremdanbieter mit passgenauen Akkus und einer höheren AH-Performance sind ebenfalls empfehlenswert.

Kamera und Kameraschutz

Zahlreiche edle Quadrocopter besitzen bereits eine fest integrierte Kamera.

Falls ein Austausch nicht möglich ist, werden additionale Möglichkeiten zur Fixierung von einigen Fachunternehmen angeboten. Dadurch können Sie eine klassische Action-Cam montieren. Beim Kauf müssen Sie jedoch darauf achten, ob diese Möglichkeit vorhanden ist.

Genügend Auswahl ist für Drohnen mit beweglichem Kamera-Gimbal am Gehäuse erhältlich. Sie sind hochpreisig und recht empfindsam bei Unfällen. Diverse Anbieter offerieren deswegen Schutzhüllen, Netze oder komplette Gehäuse, um den Schutz der empfindlichen Linse zu gewährleisten. Die empfindliche Hardware bekommt durch weiche Landematten oder höhere Legungssätze den entsprechenden Schutz.

Kameras und Accessoires werden von unterschiedlichen Herstellern für Ihren Quadrocopter angeboten. Neben den namhaften GoPro Hero Modellen werden Sie auch auf preiswerte Kameras von Drittherstellern treffen. Zur Auslösung der GoPro Kamera ist außerdem die Anschaffung einer GoPro Fernbedienung zu empfehlen.

Die FPV-Brille für die Vogelperspektive

Die FPV-Brille erfreut sich steigender Beliebtheit. Damit können Sie als Pilot ihren Quadrocopter aus der Vogelperspektive fliegen. Im Handel sind unterschiedliche Modelle erhältlich. Vor dem Kauf müssen Sie die gewünschte Kompatibilität der Brille mit Ihrem Quadrocopter abklären.

Additionales Zubehör

Im Regelfall werden die meisten Quadrocopter als RTF-Modell ausgeliefert. Trotzdem werden sämtliche Bestandteile auch separat als Ersatzteile von vielen Herstellern angeboten. Der Nachkauf von Motoren, Chassis, Rahmen, Ausleger und Trägerplatten ist kein Problem.

Eine nachträgliche Anbringung eines klappbaren Landegestells ist ebenfalls interessant. Sie kann mit der Hand oder auch mit der Fernbedienung ein- und ausgeklappt werden.

12. Quadrocopter - Begriffserklärung

Quadrocopter sind sehr beliebt, bieten ein einfaches Handling und offerieren vielseitige Einsatzmöglichkeiten.

Trotzdem gibt es hier zahlreiche Begriffe, die Einsteiger oft schwer verstehen. Die wichtigsten Begriffe werden hier erklärt, um Ihnen den Einstieg in dieses interessante Hobby zu erleichtern.

RTF – Ready to Fly

Ready to Fly bedeutet flugfertig. Das bedeutet, Sie können den Quadrocopter der Verpackung entnehmen und starten. Im Paket sind bereits Sender und ein Empfänger enthalten. Für den Flug ist nur ein geringer Installationsaufwand notwendig. Die Drohne ist für den Flug fertig und ohne großartigen Zusammenbau oder Schrauben bereit für den Einsatz.

2D und 3D Gimbal

Ein Gimbal ist eine kardanische Lagerung in zwei Ebenen mit rechtwinklig zueinander positionierten Lagern. Dieser besondere Aufbau und ein ausgeglichener Schwerpunkt sorgen für eine mittige dreidimensionale Bewegung des Objektes. Einige Quadrocopter besitzen ab Werk einen eigenen Gimbal, dieser ist auf die Drohnen zugeschnitten. Ein stabiles Bild bei starken Bewegungen wird durch die Stabilisierungstechnik ermöglicht. Die 2D und 3D Gimbal Technik verhindert das Bildruckeln bei starken Bewegungen. Der 2D Gimbal ist nur für werksunveränderte Kameras und Linsen. Ein 3D Gimbal sorgt für eine gute Balance aller Kameras der dritten GoPro Serie.

FPV - First Person View

First Person View bedeutet aus der Ich-Perspektive. Der Quadrocopter wird durch die Kameratechnik aus der Perspektive der ferngesteuerten Drohne, wie aus der Sicht des Piloten gesteuert. Durch die Hilfe einer FPV Brille oder ein an der Steuerung befindliches Display können Sie den Flug live verfolgen.

Sie sehen in Echtzeit, was der Quadrocopter zum gleichen Zeitpunkt in der Luft aufzeichnet. Diese Sicht erzeugt eine Wirkung, als wenn Sie tatsächlich in der Drohne sitzen und Sie von dort die Steuerung übernehmen. Die Signale der Bordkamera werden über einen Sender zu Ihrem Empfänger übertragen. Das Signal wird umgewandelt und in Echtzeit auf einem Display, Notebook oder FPV Brille dargestellt.

No-Fly-Zone

Hierbei handelt es sich um nicht autorisierte Flugzonen und No-Fly-Zones bedeutet exakt automatisches Erkennungssystem für Flugverbotszonen von Quadrocoptern. Die Rechtslage wurde in Deutschland unter § 16 der LuftVO verankert. Verbote existieren z.B. über Menschenansammlungen, Unglücksorten, Katastrophengebieten, Einsatzorte von Polizei und Behörden, Justizvollzugsanstalten, militärischen Bereichen, Industrieanlagen und Kraftwerken sowie in der Nähe von Flughäfen.

Gewerbliche Video- und Fotoaufnahmen benötigen eine Genehmigung. Ebenfalls genehmigungspflichtig sind Aufnahmen von Gebäude und Menschen, die nachträglich angeboten werden. Sie dürfen das Persönlichkeitsrecht von Personen nicht verletzen. Bei einer eindeutigen Erkennbarkeit von Personen ist vorab die Einwilligung der fotografierten oder gefilmten Personen notwendig.

Virtual Reality

Mittlerweile haben sich VR-Brillen (Virtual Reality Brillen) langsam etabliert. Sie bieten Piloten von Drohnen ein markanteres Flugerlebnis.

AR bedeutet Augmented Reality und steht für erweiterte Realität. Hierbei wird die Echte Welt mit einer digitalen Welt verschmolzen. Neben den üblichen Funktionen eines Quadrocopters und der umfangreichen Funktionalität haben Sie die Möglichkeit, in Kombination mit einer Virtual Reality Brille spezielle Funktionen zu nutzen. In Kombination mit einer VR-Brille und der entsprechenden App sehen Sie in der realen Welt virtuelle Dinge und können damit interagieren. Neben dem klassischen FPV-Bild nehmen Sie additional virtuelle Gegenstände, z.B. Pylonen wahr. Virtual Reality wird immer voluminöser, besser und bekannter.

Headless Mode

Beim Headless Mode fliegt der Quadrocopter immer genau in die Richtung, in die Sie die Fernsteuerung lenken. Es hat den Anschein, als würden Sie im Quadrocopter sitzen. Durch die Bewegung des Steuerknüppels nach links, fliegt die Drohne nach links. Steuern Sie das Modell nach rechts, fliegt das Modell auch nach rechts. Dies ändert sich unverzüglich, wenn eine 180 Grad Kurve geflogen wird und umdreht. Diese Charakteristik des Headless Mode sorgt bei den Kopfüber Flügen der Drohne, dass die rechte und linke Seite der Steuerung nicht verwechselt werden und die Fernsteuerung umgedreht werden muss. Der Kopflose Modus löst die Problematik des Tauschs bei entgegengesetzter Flughaltung.

Gyrosensor

Bei Bedarf korrigiert ein Gyrosensor die Fluglage Ihres Quadrocopters und hält ihn somit stabil in der Luft. Eine spezielle Rolle spielt hierbei der Gyrosensor. Moderne Quadrocopter sind ohne das Teil kaum flugfähig. Erst durch die Entwicklung der Lagesensoren in Chipform wurden sie für Quadrocopter einsatzfähig. Das Gyroskop misst die drehenden Bewegungen der Drohne um die eigene Achse und erteilt dementsprechende Meldungen an den Flugcontroller (Steuergerät). Er sorgt dafür, dass Bewegungen des Gierens durch entsprechende Befehle an die Motoren, ESC und somit an die Propeller ausgeglichen werden. Gyrosensoren erkennen und berichtigen diese Abweichungen. Der Effekt wird additional durch GPS intensiviert.

Video: Quadrocopter Racing


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